Grafik mit dem Wort Übersetzen in verschiedenen Sprachen

Sprachmittler für ukrainisch gesucht

Gesucht: Sprachmittler für ukrainisch oder russisch

Sie sprechen ukrainisch / russisch und deutsch und übersetzen gerne? Sie sind bereit, andere Menschen zu Terminen bei Behörden oder in Beratungsstellen zu begleiten? Dann brauchen wir Sie!

Die Zahl Geflüchteter Menschen aus der Ukraine, die unsere Unterstützung brauchen nimmt stetig zu. Ob in unseren Migrationsdiensten, anderen Beratungsstellen oder auch bei den Tafeln. Häufig ist die Verständigung aufgrund der Sprachbarrieren schwierig. Wir suchen daher Sprachmittler die uns bei der Arbeit unterstützen.

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Eine Gruppe von Menschen in verschiedenen Farben ist nebeneinander sichtbar

mixtapes unterwegs

Mixtapes unterwegs – MUSIK.GEMEINSAM.MACHEN

#INSGESPRÄCHKOMMEN

DWB, LAMPERTHEIM.

Die Evangelische Martin-Luther-Gemeinde Lampertheim und die Gemeinwesenarbeit des Diakonischen Werks Bergstraße veranstalten am Donnerstag, dem 22. September, von 16 bis 18 Uhr einen Nachmittag mit Musik und Begegnung auf dem Rewe-Parkplatz im Industriegebiet Ost in Lampertheim. In Anlehnung an die Mixtapegottesdienste, die Rock- und Popmusik mit christlichen Aussagen und Ansichten verbinden, geht es bei „Mixtapes unterwegs“ um die Begegnung von Musik und Menschen. Unterstützt werden sie dabei von dem Lampertheimer Matthias Karb, der Pop- und Rocksongs präsentieren wird. Pfarrer Kröger und Frau Osti freuen sich auf gute Gespräche und tolle Musik bei Kaffee und Kuchen.

#INSGESPRÄCHKOMMEN

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Eine Hand in brauner Farbe ist ausgestreckt nach oben abgebildet. Die Finger sind geöffnet und sollen für einen Baumstamm stehen. An dem Baumstamm sind viele Hände in bunten Farben aufgemalt, die die vielfältigen Blüten und Blätter darstellen sollen. Im Hintergrund sind die Kontinente in zarten Pastelltönen zu sehen.

VIELFÄLTIGES ANGEBOT: Interkulturelle Wochen vom 19. September bis 2. Oktober

Deutliche Zeichen für den Frieden, die Vielfalt und gegen Rassismus setzen

TIP-Verlag. LAMPERTHEIM – In diesem Jahr beteiligt sich Lampertheim erstmals in einen umfangreicheren Ausmaß an den Interkulturellen Wochen. Vom 19. September bis 2. Oktober finden vielfältige Aktionen rund um die Themen Vielfalt und Zusammenleben statt, die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

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Sechs Frauen in vorderer Reihe und drei Männer dahinter schauen in die Kamera. Zwei Personen zeigen Flyer und Aushänge für die Interkulturelle Woche der Stadt Lampertheim

Zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Integration

MIGRATIONSOFFICE: Vielfältige Angebote unter einem Dach zusammengeführt

Zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Integration

TIP-VERLAG.LAMPERTHEIM.  Es ist eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Migrationshintergrund, die Anliegen und Fragen rund um die Themen Migration, Flucht und Zuwanderung haben: Das Migrationsoffice, welches im Haus am Römer, 1. Stock, Zimmer 101 in der Domgasse 2 in Lampertheim vielfältige Angebote unter einem Dach zusammenfasst.

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Auf einem Bürostuhl sitzt Samira Osti. Dahinter steht Kerstin Biehal. Das Bild zeigt das Quartiersbüro der Gemeinwesenarbeit in Lampertheim.

Kreuz & Quer durch’s Quartier

Kreuz & Quer durch’s Quartier

Gemeinwesenarbeit „on Tour“ mit mobilem Ideencafé

DWB, LAMPERTHEIM. Seit April 2022 gibt es im Elsterweg 13 ein neues Quartiersbüro für die Bewohner:innen der östlichen Kernstadt. Das Einzugsgebiet führt entlang der Bahnschienen zwischen Guldenweg bis Europaring, inklusive des Ringspielplatzes und des Dreiecks Alte Viernheimer Straße – Neuschloßstraße rund um die Florianstraße in Lampertheim.

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Zwei Hände in den Farben lila, blau und rosa fassen sich. In englischen Begriffen geht es um Zusammenhalt

BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN: Ortsverband und Fraktion Lampertheim beim Quartiersbüro

BÜNDNIS'90/DIE GRÜNEN: Ortsverband und Fraktion Lampertheim beim Quartiersbüro

Informationsbesuch beim Quartiersbüro des Regionalen Diakonischen Werkes in Lampertheim

BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN, LAMPERTHEIM. Fraktionsmitglieder der Lampertheimer Grünen haben im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour Station beim Quartiersbüro des Regionalen Diakonischen Werkes Bergstraße im Lampertheimer Elsterweg gemacht.

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Fünf Tafelmitarbeitende stehen vor der Tafelausgabestelle. Zwei Personen halten Kisten mit Lebensmittel in den Händen.

Patenschaft sichert Grundversorgung

Unterstützung der Tafel Lampertheim auf besondere Art und Weise

TIP, Lampertheim. Die Lebensmittel werden teurer, manche sind nur noch eingeschränkt verfügbar. Dies stellt viele Menschen vor große Herausforderungen – insbesondere solche, die schon ohne diese Entwicklung genau kalkulieren müssen. Mit am besten wissen das die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafeln. Auch bei der Tafel Lampertheim erfahren sie nahezu täglich, wie hart es diese Menschen trifft.

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Blick auf die Tafel-Ausgabestelle, davor sind mehrere Einkaufswagen zu sehen

Armut macht keine Sommerpause

Die Warteliste bei der Tafel Rimbach erreicht mit 35 Haushalten den Höchststand. Das Team meistert die Herausforderungen mit großer Professionalität.

DWB. Neben vielen Flüchtlingen aus der Ukraine suchen auch viele Menschen den Weg zur Tafel, die bisher gerade so über die Runden gekommen sind und zum ersten Mal Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Es kommen aber auch ehemalige Kunden, deren Situation sich wieder verschlechtert hat und die nun erneut Unterstützung brauchen. „Armut macht keine Sommerpause, Armut lässt sich nicht vertrösten. Wir sehen deutlich, dass es den Menschen jetzt am Nötigsten fehlt“, sagt Jochen Brühl, Vorsitzender Tafel Deutschland.

Einkommensschwache Haushalte leiden überproportional stark unter der rasanten Teuerung. Die Warteliste bei der Tafel Rimbach ist in den vergangenen Wochen auf einen Höchststand von 35 Haushalten, in denen etwa 100 Personen leben, angestiegen. Zurzeit werden 887 Personen, davon 404 Kinder aus 301 Haushalten, regelmäßig mit Lebensmitteln unterstützt. „Es ist eine belastende Situation, so viele Menschen vertrösten zu müssen“, erklären Heide Haneke und Ai Tanigawa-Holzapfel vom Tafelbüro. „Wir versuchen so gut es geht, immer wieder Menschen neu in die Tafel aufzunehmen, wenn wieder Platz frei wird. Das ist allerdings zurzeit nicht einfach, vielmehr wächst die Warteliste.“

Viele Geflüchtete aus der Ukraine

„Wir merken deutlich, dass im Weschnitztal und im Überwald viele geflüchtete Personen aus der Ukraine angekommen sind“, berichtet Dr. Ute Weber-Schäfer, Tafelkoordinatorin vom Diakonischen Werk Bergstraße. In der Tafel Rimbach werden etwa 60 ukrainische Haushalte, in denen 160 Personen leben, unterstützt. Mit großem Engagement helfen die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer den neu Angekommenen, sich in der Tafel zurechtzufinden. Nicht selten muss dabei die Übersetzungs-App auf dem Mobiltelefon zu Rate gezogen werden, um sich miteinander zu verständigen.

Seit dem 1. Juli wird das Tafelteam bei dieser Aufgabe von Inessa Giessegi unterstützt, die im Diakonischen Werk Bergstraße als Teil des Migrationsteams mit den Arbeitsgebieten Jugendmigrationsdienst und Migrationsberatung für Erwachsene, insbesondere die Menschen aus der Ukraine fest im Blick hat. Inessa Giessegi ist Russin und lebte lange in der Ukraine. Sie engagiert sich seit mehreren Monaten ehrenamtlich für Flüchtlinge. An den Ausgabe- und Bürotagen der Tafel sucht sie das Gespräch zu den geflüchteten Ukrainern und hilft dabei, ihnen das Angebot der Tafel zu erklären. Neben den staatlichen sozialen Zuwendungen für den Lebensunterhalt, den die Flüchtlinge aus der Ukraine ausgezahlt bekommen (seit dem 1. Juni 2022 auch das Arbeitslosengeld II), ist die Tafel ein Zusatzangebot. Dieses kommt so gut an, dass einige der geflüchteten Männer und Frauen aus der Ukraine der Tafel schon spontan ihre Hilfe angeboten haben. Das Tafelteam freut sich darüber sehr und kann nun auf den einen oder anderen neuen Helfer zählen.

Noch nie haben die Ehrenamtlichen bei der Tafel so viele Menschen unterstützt wie in diesen Tagen. „Bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage wird der Andrang nicht kleiner, sondern eher größer werden“, heben die Teamleiter hervor. „Wir alle tun, was wir können und wir sehen, dass die Menschen uns wirklich brauchen. Das spornt uns an.“ Ute Weber-Schäfer erklärt, dass sie sich Gedanken mache, dass die Situation sehr belastend für die Ehrenamtlichen sei. Mehr Kunden bedeuten längere Ausgabezeiten und einen höheren Aufwand in allen Arbeitsbereichen: Warenbeschaffung, Warenabholung und Warenausgabe. Sie sei froh, dass das Team bisher mit viel Herzblut und auch großer Professionalität die große Herausforderung gut meistere.

Da mehr zu tun ist, freut sich das Tafelteam über weitere Unterstützung. Zurzeit sucht das Tafelbüro eine weitere Person, die sich gut mit MS-Office-Programmen auskennt und auch einen Draht zu Menschen findet, die um Unterstützung bitten. Für die Ausgabe der Lebensmittel freitagmorgens wird ebenfalls Verstärkung benötigt. Das Fahrerteam ist mehr unterwegs und braucht deshalb dringend weitere Fahrer, gerne auch Fahrerinnen, die mit dem Kühlauto die Ware bei den Lebensmittelmärkten abholen.

Schmerzliche Inflation

„Auch die Tafel spürt schmerzlich die stark gestiegenen Preise, insbesondere für Sprit und Energie. Für die etwa 85 Helfer ist es eine große Motivation, wenn durch Geldspenden ihr Einsatz für die Tafel gesichert ist und sie wissen, dass sie die vielen Hilfesuchenden, die ihnen ans Herz gewachsen sind, weiter unterstützen können”, betont Ute Weber-Schäfer.

Mit den Geldspenden müssen die notwendigen Kosten für Miete und Energie, für das Kühlfahrzeug, die Instandhaltung, das Verbrauchsmaterial wie Handschuhe, Papierhandtücher, Desinfektionsmittel, Rollwagen und vieles andere bestritten werden. Da die Tafel keine regelmäßigen Zuschüsse erhält, freut sie sich über jede Spende.

Es gibt auch die Möglichkeit, als Tafelpate regelmäßig finanzielle Unterstützung zu leisten. „Wenn sich Institutionen, Organisationen oder Privatpersonen zur Mithilfe inspirieren lassen, dann werden wir auch in Zukunft für die von Armut und steigenden Lebensmittelpreisen betroffenen Menschen im Weschnitztal und Überwald da sein können“, bekräftigt Ute Weber-Schäfer.

Info: Wer keine Zeit spenden kann, aber dennoch gerne helfen möchte, kann mit einer Geldspende die Tafel Rimbach dabei unterstützen, in dieser schwierigen Zeit möglichst vielen Menschen zu helfen.

Spendenkonto: Diakonisches Werk Bergstraße

IBAN: DE75 5095 0068 0001 0900 42

BIC HELADEF1BEN

Stichwort: Tafeln

 

Quelle: DWB, 06.08.2022
Foto: DWB

https://www.diakoniebergstrasse.de/ausgabestellen-der-tafel/

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Auf dem Bild sind fünf Personen zu sehen. In der Mitte steht ein Role Up der Partnerschaft für Demokratie und mehrere Personen halten Flyer und Zettel hoch.

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