Präses Dr. Michael Wörner überreichte den symbolischen Scheck - rechts daneben Dekan Arno Kreh und die Tafel-Koordinatorin des Diakonischen Werks Ute Weber-Schäfer. Foto: C. Rupp
Präses Dr. Michael Wörner überreichte den symbolischen Scheck - rechts daneben Dekan Arno Kreh und die Tafel-Koordinatorin des Diakonischen Werks Ute Weber-Schäfer. Foto: C. Rupp

Aktionstag 2019

Evangelisches Dekanat Bergstraße, Rimbach.  Aus eins mach zwei. Das Evangelische Dekanat Bergstraße hat den Spendenbetrag beim Tafelaktionstag im Weschnitztal erneut verdoppelt. Aus 4573,75 Euro wurden so 9147,50 Euro, die dem Diakonischen Werk Bergstraße als Träger der Rimbacher Tafel übergeben werden konnten.
Festlicher Gottesdienst, Kirchencafe, Tafelmusik, Tombola oder Hoffest – die Kirchengemeinden im Weschnitztal und dem Überwald hatten sich auch bei der fünften Auflage des Aktionstages wieder einiges einfallen lassen, um „ihre“ Tafel zu unterstützen. Der Präses des Evangelischen Dekanats, Dr. Michael Wörner dankte bei der Überreichung des Spendenschecks „besonders den Aktiven aus den beteiligten Kirchengemeinden, die dafür gesorgt haben, dass wieder ein abwechslungsreiches und attraktives Programm geboten wurde.“ In seinen Dank schloss er auch die Menschen der Region ein, die diese Angebote in großer Zahl wahrgenommen und großzügig gespendet hätten. „Es war wieder eine wunderbare Erfahrung, wie stark das Engagement für die Nachbarn in Not hier verwurzelt ist.“

„Armutszeugnis einer reichen Gesellschaft“

Dem Dank schloss sich auch Dekan Arno Kreh an, dem aber auch ein kritischer Blick auf die Hintergründe wichtig ist: „Tafeln sind ein Zeichen dafür, dass gesellschaftlich etwas im Argen liegt“. Rentnerinnen und Rentner die nach langen Arbeitsjahren nicht genug zum Leben haben, Alleinerziehende, die verstärkt unter Armut leiden oder Familien, die ihre Kinder nicht ausreichend ernähren können, seien ein Armutszeugnis für unsere reiche Gesellschaft. Aus seiner Sicht sei es unverzichtbarer Bestandteil gelingenden christlichen Lebens, sich direkt für die Menschen in Not, aber auch für mehr soziale Gerechtigkeit zu engagieren. Deshalb werde man nicht nachlassen aktiv Hilfe zu leisten aber auch die politischen Mandatsträger an ihre Verantwortung für mehr soziale Gerechtigkeit zu gemahnen.

In der Tafelrunde sind neben dem Evangelischen Dekanat, das Diakonische Werk Bergstraße sowie die evangelischen Kirchengemeinden Birkenau, Fürth, Hammelbach, Mörlenbach, Reisen, Rimbach, Wald-Michelbach und Zotzenbach aktiv. Ziel der Runde ist die ideelle und finanzielle Unterstützung der Tafelarbeit in Rimbach aber auch der Kampf gegen Armut und Ausgrenzung.

Quelle: Evangelisches Dekanat Bergstraße (Christian Rupp), 26.09.2019
Foto: Christian Rupp

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