Im großen Sozialraum der Regionalen Diakonie Bergstraße stehen Ute Weber-Schäfer mit einer Dankeskarte in der Hand, die ihr ihre Nachfolgerin Marion Birkmeyer zum Abschied überreicht hat. Beide lächeln in die Kamera.

Mit Vollgas in den Ruhestand

Regionale Diakonie Bergstraße, BENSHEIM. Mit Vollgas übernahm Ute Weber-Schäfer im November 2018 die Koordination der Tafelarbeit. Mit Fachwissen und großem Engagement stellte sie die Arbeit auf ein solides Fundament.

Bis zum letzten Tag koordinierte sie mit Elan und Herzblut gemeinsam mit 210 Ehrenamtlichen die drei Tafeln der Regionalen Diakonie Bergstraße.

Alles neu macht der Mai

Das Bild stellt eine Collage aus mehren Fotos dar. Links steht Dennis Kramer mit einem Blumenstrauß in der Hand, den er Ute Weber-Schäfer zum Abschied überreicht. Oben rechts wurde der Blumenstrauß und die Dankeskarte auf dem Tisch fotografiert. Zwei kleine Fotos zeigen unten rechts zwei Spendenübergaben an die Tafelmitarbeitenden.

Dennis Kramer, Ute Weber-Schäfer
Fotos: Käthe Müller

Das gilt in diesem Jahr für Ute Weber-Schäfer ganz besonders. Das neue Motto hatte sie in
den Verabschiedungs-Mails der letzten Wochen schon rausgegeben:
Ruhestand ist: Aussehen wie mit 50 – Denken wie mit 30 – Handeln wie mit 18.”

Fröhlich feierte Ute Weber-Schäfer mit ihren Kolleginnen und Kollegen ihren Abschied. Sie freue sich von Herzen auf den neuen Lebensabschnitt. Und ich bin sicher, sie wird ihn auch mit Elan angehen. Mit herzlichen, kreativen und zu Herzen gehenden Beiträgen haben ihr die Kolleginnen und Kollegen den Abschied vielleicht nicht ganz leicht gemacht. Wenn, dann war das der fröhlichen Ute nicht anzumerken. Sie kann froh und zurecht auch stolz auf ihre Arbeit zurückblicken.
Sie hinterlässt eine großartige Arbeit, die sie als Managerin aufgebaut und auf ein solides Fundament gestellt hat. Sie hat über 210 Ehrenamtliche motiviert, gestärkt und unterstützt. Ebenso gut geplant hat sie den Staffelstab der Tafelkoordination in die Hände von Marion Birkmeyer übergeben. Dafür konnten sich beide ein halbes Jahr Zeit nehmen. So ist Marion Birkmeyer gut gerüstet, diese komplexe Arbeit zu übernehmen und als Sozialarbeiterin in Zukunft zusätzlich neue Schwerpunkte zu setzen.

Niemals geht man so ganz

Dennis Kramer, Leiter der Regionalen Diakonie Bergstraße, zitierte eine Liedzeile von Trude Herr: „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier“. In seiner Dankesrede verband er das Bleibende, von dem Trude Herr singt, mit dem guten Management und sozialen Engagement Utes: „Während Sie vielleicht Ihre Aktenordner und Listen beiseitelegen, bleibt der Geist in jeder Dose Bohnen und in jedem Paket Nudeln, das über den Ladentisch ging und geht. So wie ein gutes Gewürz, das man nicht sieht, aber dessen Geschmack unverkennbar ist, wird Utes Einfluss weiterhin spürbar sein. In jedem Lächeln eines bedürftigen Menschen, in jeder helfenden Hand. Das ist ein Stück Ute Weber-Schäfer, das niemals wirklich geht.“

 

Quelle: RDB (KM), 25.04.2024
Fotos: Käthe Müller

https://www.diakoniebergstrasse.de/ausgabestellen-der-tafel/

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