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Ausgabestellen der Tafel

Das Diakonische Werk Bergstraße hat die Idee der Tafel aufgenommen und sich dem
Bundesverband Deutsche Tafel e.V. angeschlossen.
Wenn Sie mehr über die deutsche Tafelbewegung wissen wollen, klicken Sie hier.
Diese Idee setzen wir im Kreis Bergstraße dort in die Tat um, wo sie als Angebot fehlt:

Die Entwicklung:
In Deutschland sind die Verbraucherpreise von 2000 bis September 2007 um 12,8 % gestiegen, die Nettoeinkommen um 1,5 % gesunken. Konkret: Ein Kind braucht in Deutschland für eine gesunde Ernährung 4,68 € täglich, der aktuelle Sozialhilfe-Regelsatz beinhaltet aber nur 2,28 € für Nahrungsmittel. Als Ansparbetrag für eine Waschmaschine stehen im Regelsatz 1,53 € zur Verfügung, also muss 16 Jahre und 4 Monate für eine neue Maschine (300,-€) gespart werden.

Die Folgen:
Umstellung der Ernährung auf ungesunde Billigstnahrungsmittel, Einsparungen an anderer Stelle, z.B. Bildung, Kultur, Sozialkontakte, Bekleidung, Wohnungsausstattung, u.a., und Verschuldung. Die Betroffenen: Alle Männer, Frauen und Kinder, deren Lebenshaltungskosten durch Sozialhilfe oder ALG II finanziert sind, ebenso alle Menschen, deren Einkommen vergleichbar gering sind (Renten, Niedriglohn-Bereich).

Die Idee:
Ähnlich anderer Tafelprojekte regelmäßiges Einsammeln von unverkäuflichen, aber einwandfreien Lebensmitteln und Verbrauchsgütern, z.B. Brote, Obst und Gemüse vom Vortag, verpackte Lebensmittel nahe dem Mindesthaltbarkeitsdatum, Waschmittel und Seife aus beschädigten Gebinden, u.v.m., sachgerechten Transport und Lagerung, und  Abgabe an Betroffene. Wir bereiten keine frischen Mahlzeiten zum unmittelbaren Verzehr zu, sondern verteilen die gespendeten Lebensmittel an Menschen, denen wir auf diesem Wege etwas Entlastung verschaffen wollen.

Die Lieferanten:
In der Region ansässige Hersteller und Verkäufer von Lebensmitteln und Verbrauchsgütern, z.B. Bauern und Bäcker, Einzelhändler und Verbrauchermärkte, die was für Betroffene tun wollen.

Die Tätigen:
In der Region wohnhafte BürgerInnen, die in einem organisierten und abgesicherten Rahmen etwas für Betroffene tun wollen.

Die Unterstützer:
Institutionen und Einzelne, deren ideelle und finanzielle Unterstützung diese Idee realisieren hilft und am Leben erhält.

Die Organisation:
Eine Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Bergstraße.

Tafeln gegen Rassismus

Tafeln sind seit über 20 Jahren Orte der Begegnung und unterstützen Menschen, die in Not sind - egal, was der Grund ihrer schwierigen Situation ist. Im vergangenen Jahr haben wir im anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus unser Positionspapier „Anerkennung statt Ausgrenzung. Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ verabschiedet. Dieses stieß innerverbandlich wie in Öffentlichkeit, Politik und Medien auf sehr positive Resonanz.

Die Charta der Tafeln gegen Rassismus und Rechtsextremismus finden Sie hier als PDF-Dokument zum Download:
http://www.tafel.de/fileadmin/pdf/Charta/Anerkennung_statt_Ausgrenzung_final_DT.pdf

Im Kreis unterhält das Diakonische Werk Bergstraße drei Ausgabestellen der Tafeln:  Bürstadt, Lampertheim und Rimbach.

Kontakt

Diakonisches Werk Bergstraße
Koordinatorinnen der Tafelarbeit
Ansprechpartnerinnen für Unterstützer und Helfer
für die Ausgabestellen in Lampertheim & Bürstadt:

Gabriele Lübbe

Weiter zu Google Maps. Sie verlassen unser Internetangebot. Es öffnet sich ein neues Browserfenster.Industriestr. 35
68623 Lampertheim

Tel.: 0 62 06 - 92 99 11
Fax: 0 62 06 - 92 99 33
Mobil: 0 151 17 56 17 86

KontaktE-Mail senden

für die Ausgabestelle in Rimbach:

Helga Zühl-Scheffer

Weiter zu Google Maps. Sie verlassen unser Internetangebot. Es öffnet sich ein neues Browserfenster.Schlossstraße 52a
64668 Rimbach

Tel.: 0 62 53 - 98 98 0
Fax: 0 62 53 - 98 98 10

KontaktE-Mail senden