Wir sind für Euch hier, damit Ihr bleiben könnt ...

Das Zentrum der Wohnungslosenhilfe lässt sich durch einen Virus nicht klein kriegen, denn Menschen ohne ein zu Hause können nicht zu Hause bleiben. Auch in der Öffentlichkeit ist der dauerhafte und gewohnte Aufenthalt, ob zum sozialen Kontakt oder zum Betteln und Flaschen sammeln soweit eingeschränkt, dass die derzeitige Corona-Pandemie Menschen in Wohnungslosigkeit noch viel stärker trifft, als die übrige Gesellschaft.

So sind unser Tagestreff und die Notübernachtung gerade in den jetzigen Zeiten noch mehr zum Rückzugs- und Schutzraum geworden als sonst schon. Wir erhalten die überlebenswichtige Infrastruktur für unsere Klienten. Wir bieten ein Dach über dem Kopf, Möglichkeiten zum Waschen und Duschen und unsere neue Küche für die Zubereitung eigener Mahlzeiten.

Natürlich hat sich auch in der Einrichtung vieles innerhalb kürzester Zeit verändert. Das Gebot der Stunde „in Kontakt zu sein – ohne Kontakt zu haben“ ist unsere tägliche Aufgabe. Es gibt eine Handwaschstation noch vor dem Betreten des Hauses. Küche und Sanitärräume können nur einzeln betreten werden und in Tagestreff und Innenhof wird peinlichst auf das Abstandsgebot hingewirkt. Selbst Abstandsmarkierungen, wie wir sie aus dem Supermarkt kennen zieren den Flur vor der Pforte.

Zusammen mit allen Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe im Rhein-Neckar-Raum und der Diakonie Hessen, die Notübernachtungsplätze anbieten, konnte auch mit dem Kreis Bergstraße vereinbart werden, dass während der Zeit der Kontaktsperre keine Auszüge stattfinden müssen, um die sonst erzwungene Mobilität von wohnungslosen Menschen ein zu schränken. Der Aufenthalt in der Notübernachtung ist je nach Region unterschiedlich begrenzt auf wenige Tage und Wochen. Was unseren Gästen jetzt zu Gute kommt, stellt das Diakonische Werk vor große Herausforderungen. Unsere Gäste gehören nicht nur durch gesundheitliche Vorerkrankungen in der Mehrzahl zur Risikogruppe, sondern die Nachtfrosttemperaturen der letzten Wochen haben dazu geführt, dass wir im Rahmen des Erfrierungsschutzes niemanden vor unserer Tür abgewiesen haben und auch die Notbetten belegt sind und bleiben.

Unterstützen Sie uns in dieser herausfordernden Situation mit einer Spende, damit wir weiterhin Menschen in Not helfen können.
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Wir bitten derzeit, davon ab zu sehen, Sachspenden in die Einrichtung zu bringen. Wenn Sie eine Sachspende machen möchten, melden sie sich bitte vorher telefonisch unter: 06251-58480, um die Annahme individuell zu besprechen.

https://www.diakoniebergstrasse.de/zentrum-der-wohnungslosenhilfe/

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