Das Diakonische Werk Bergstraße hat die Idee der Tafel aufgenommen und sich dem
Bundesverband Deutsche Tafel e.V. angeschlossen. Wenn Sie mehr über die deutsche
Tafelbewegung wissen wollen, klicken Sie hier.
Diese Idee setzen wir im Kreis Bergstraße dort in die Tat um, wo sie als Angebot fehlt:

Die "Lampertheimer Tafel" hat bereits am 6. Mai 2008 ihren Betrieb aufgenommen.
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In Rimbach hat die Ausgabestelle der Tafel am 15. Mai 2009 ihre Ladentür geöffnet.
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In Bürstadt haben wir am 3. September 2010 die Arbeit aufgenommen.
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Die Entwicklung:
In Deutschland sind die Verbraucherpreise von 2000 bis September 2007 um 12,8 % gestiegen, die
Nettoeinkommen um 1,5 % gesunken. Konkret: Ein Kind braucht in Deutschland für eine gesunde Ernährung
4,68 € täglich, der aktuelle Sozialhilfe-Regelsatz beinhaltet aber nur 2,28 € für Nahrungsmittel.
- Als Ansparbetrag für eine Waschmaschine stehen im Regelsatz 1,53 € zur Verfügung, also muss 16 Jahre
und 4 Monate für eine neue Maschine (300,-) gespart werden.

Die Folgen:
Umstellung der Ernährung auf ungesunde Billigstnahrungsmittel, Einsparungen an anderer Stelle, z.B. Bildung, Kultur,
Sozialkontakte, Bekleidung, Wohnungsausstattung, u.a., und Verschuldung. Die Betroffenen: Alle Männer, Frauen
und Kinder, deren Lebenshaltungskosten durch Sozialhilfe oder ALG II finanziert sind, ebenso alle Menschen, deren
Einkommen vergleichbar gering sind (Renten, Niedriglohn-Bereich)

Die Idee:
Ähnlich anderer Tafelprojekte regelmäßiges Einsammeln von unverkäuflichen, aber einwandfreien Lebensmitteln
und Verbrauchsgütern, z.B. Brote, Obst und Gemüse vom Vortag, verpackte Lebensmittel nahe dem Mindest-
haltbarkeitsdatum, Waschmittel und Seife aus beschädigten Gebinden, u.v.m., sachgerechten Transport und
Lagerung, und  Abgabe an Betroffene. Wir bereiten keine frischen Mahlzeiten zum unmittelbaren Verzehr zu,
sondern verteilen die gespendeten Lebensmittel an Menschen, denen wir auf diesem Wege etwas Entlastung
verschaffen wollen.

Die Lieferanten:
In der Region ansässige Hersteller und Verkäufer von Lebensmitteln und Verbrauchsgütern, z.B. Bauern und Bäcker,
Einzelhändler und Verbrauchermärkte, die was für Betroffene tun wollen.

Die Tätigen:
In der Region wohnhafte BürgerInnen, die in einem organisierten und abgesicherten Rahmen etwas für Betroffene tun wollen.

Die Unterstützer:
Institutionen und Einzelne, deren ideelle und finanzielle Unterstützung diese Idee realisieren hilft und am Leben erhält.

Die Organisation:
Eine Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Bergstraße.

Kontakt für Helfer, Spender und Sponsoren:

Jürgen Meyer
Koordination der Tafelarbeit im
Diakonischen Werk Bergstraße

64625 Bensheim
Zeppelinstraße 5-7

Telefon: 06251 / 175 27 21
Telefax: 06251 / 175 27 18
mobil: 0171 / 172 83 77
j.meyer@diakoniebergstrasse.de

Die Kontaktdaten unserer einzelnen Tafeln finden Sie auf deren Seiten (s.o.).

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